FLUSSLICHT 2007
Brache, Wildnis, Ruinen und Container: Wo vor zwei, drei Jahrhunderten Schiffswerften stattliche Fregatten bauten, wo Kaiser Wilhelm seine schnittigen Segelyachten in Auftrag gab, und wo Tausend Menschen sich Sonntags im Stübenschen Volksgarten vergnügten, steht die Zeit heute an vielen Orten still. Zugleich liegt hier ein funktionierender Hafen mit Raffinerien, großen Getreidespeichern und Stückgutumschlag.
Die Gäste der abendlichen Barkassenfahrt „Flusslicht“ erfahren den Reiherstieg, wo Stadt und Hafen künftig zusammen wachsen sollen, in neuem Lichte. Entlang des Ufers werden Orte inszeniert: mit Lichtkunst, Inszenierung und Großprojektionen. Darüber hinaus verschmelzen Musik und Sphärisches zu Klanglandschaften (Cyrus Ashrafi). Künstlerinnen und Künstler interpretieren damit die Orte und Szenerien neu, lenken Blicke auf Details oder lassen großartige Hafenarchitektur glanzvoll erstrahlen.